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Baugeschichte Die Kirche besteht aus einem rechteckigen Schiff und einem eingezogenen, quadratischen Westturm. Oberhalb eines vermutlich aus dem 13 Jahrhundert stammenden Feldsteinsockels besteht das Schiff aus Backsteinen, welche nach oben hin durch ihre kräftige Rotfärbung auffallen. Dieser Materialwechsel kann einerseits durch eine größere Baupause oder durch einen Neuaufbau nach der Zerstörung 1326 stammen.
Ein kleines östliches Spitzbogenportal diente vermutlich als Priesterpforte.
Besondere Beachtung muss der durch den Turm verbauten Westseite geschenkt werden. Das Hauptportal, jetzt innenliegend, sitzt in einer rechteckigen Mauervorlage. Ein jetzt vermauertes Rundfenster ist erst vom ersten Turmgeschoss aus sichtbar.
Wissenschaftler schätzen das Alter des Baukörpers auf das späte 13. bzw. das frühe 14. Jahrhundert. Der Turm hingegen mit seinem Mauerwerk aus Feldsteinen und mit Kanten aus Backsteinen wird als typisch für das späte Mittelalter eingeschätzt. Nach dem Blitzschlag 1945 erhielt das Kirchenschiff 1951/52 ein neues Dach. Die gotischen Fenster wurden renoviert, Anbauten an der Nord- und Ostseite beseitigt. Der einst viel höhere Turm erhielt ein einfacheres Satteldach.
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