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Wetterfahne
Die von A. Koch hergestellte Wetterfahne wurde anlässlich des Anbackens "gehisst".
[30.10.2011] Es ist vollbracht! Der Backofen ist in Betrieb gegangen
Liebe Sponsoren, Unterstützer, liebe Mitglieder des Güldendorfer Heimatvereins,

es ist vollbracht: in unserem Güldendorfer Holzbackofen lodert das Feuer. Die vielen „Wenn und Aber“ sind ausgeräumt und das Ergebnis kann sich sehen lassen. Ein langgehegter Wunsch, Brot zu backen wie zu Großmutters – Zeiten in einen mit Holz befeuerten Ofen und an alte Traditionen zu erinnern, ist in die Tat umgesetzt.

Nach den kleinen Projekten, wie das Pflanzen der inzwischen 13.000 Osterglocken, der Gestaltung um den Stein zur Erinnerung an unsere 775 Jahrfeier und der Errichtung des Denkmales vor der Kirche haben wir uns an den Bau des Holzbackofens gewagt, in der Gewissheit - dass wir es mit vereinten Kräften schaffen können. Ich denke nicht nur meine Wünsche wurden übertroffen.

Erst vor ca. fünf Monaten wurde der Standort festgelegt, vier Monate später, am 19. September 2011 haben wir dem Ofen bereits die Krone aufgesetzt und heute wollen wir „Anbacken“. Zu dieser Meisterleistung begrüße ich alle ganz herzlich. Aber was ist eine Idee, bei der nicht der Funke überspringt und die Herzen dafür brennen. Der Backofen war so eine Idee. Im Heimatverein fanden sich Männer, die für dieses Objekt brannten, die weder Zeit noch Mühe scheuten und anpackten. Und es gab Sie alle, die hier versammelt sind, die uns materiell und finanziell unter die Arme griffen.

Der Ofen steht - und es ist Zeit Danke zu sagen!! Ganz besonders herzlich danke ich unserm Backofen-Team- unserem Baumeister: Volker Podlawski, seinen fleißigen Handlangern: Siegbert Griebel, Horst Persicke, Eckard Balzer, Ulli Babe, Rüdiger Drasdo, Lothar Rau- und Arne Bischoff der auch die Regie führte. Danke an das Zimmermanns,- und Dachklempnerteam Hans-Jürgen Faustmann, Christian Riemer und Werner Göldner. Besonders bedanken möchte ich mich bei unseren Sponsoren, die uns mit Materialspenden und dem Bereitstellen von Technik so hilfreich unterstützt haben – bei unseren Güldendorfer Firmen Brunnenbau Klebe, Bohrservice Kubenka, Elektroinstallation Meyer sowie bei den Firmen Gartenbau Wagner aus Lebus und dem Dachdeckerbetrieb Hase aus Steinhöfel. Danke auch den privaten Materialspendern den Familien Holger Geue, Jürgen Faustmann, Thomas Walter und Erdmann Greiser. Nur durch diese Materialspenden und den Geräteeinsatz sowie die Muskelhypothek der Vereinsmitglieder und die Unterstützung der Stadt, war der finanzielle Rahmen überschaubar - aber ohne die finanzielle Unterstützung so vieler Güldendorfer und Güldendorferinnen wäre das Vorhaben nicht zu stemmen gewesen. Ihnen allen gilt mein besonderer Dank. Viele Räder mussten ineinander greifen, um heute „anzubacken“.

Danke unserem Ortsbeirat, der in verschiedener Hinsicht Unterstützung und grünes Licht aus der Stadtverwaltung holte. Ein Dankeschön an Herrn Helmut Wolf aus Jacobsdorf, welcher uns immer mit Rat und Tat zur Seite stand. Danke auch an die Frauen des Vereins, die für das leibliche Wohl des Bauteams sorgten und sie mit vielen süßen und deftigen Leckereien bei Laune hielten. Danke allen nicht persönlich Genannten, die im Verborgenen zum Gelingen beigetragen haben. Ein großes Dankeschön geht nun an die Pächtergemeinschaft Mädel/Greiser, die dafür sorgten dass das Fleisch in den Ofen geschoben werden konnte. Danke an meinen Mann der die schwierige Aufgabe des Anbackens übernommen hat. Was wäre aber ein Anbacken ohne selbstgebackenes Brot. Ich begrüße herzlich die Bäckermeister Heidenreich und Jahn, die uns zeigen werden, wie es gemacht wird. Beim nächsten Mal gibt es dann auch Kuchen aus dem Ofen. Für heute haben fleißige Frauen aus dem Heimatverein noch im eigenen Herd gebacken.

Liebe Gäste, unser Ofen ist noch nicht ganz komplett. Albrecht Koch hat sich etwas ganz besonderes ausgedacht. Damit wir immer wissen woher der Wind bläst erhält der Ofen auch eine Wetterfahne. Zum Anbringen möchte ich noch einmal den Richtspruch wiederholen:



„Lang ersehnt, jetzt endlich wahr:
Wir haben ein Backhaus, wie wunderbar!
Es sei und bleib uns allezeit
ein Glücksquell der Gemeinsamkeit.“


In diesem Sinne wünsche ich uns allen ein fröhliches Anbacken, guten Appetit und dass der Schornstein im Güldendorfer Ofen oft raucht.
Brunhild Greiser
Güldendorf, den 30.10.2011

Link zum Fotoalbum des Backofens-Bau