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Verstaltungskalender 2017
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Neuer Güldendorf-Kalender 2018

 

Der Heimatverein Tzschetzschnow – Güldendorf e.V. hat zum 7. Mal in Folge einen Foto-Kalender von Güldendorf herausgebracht. Für den Güldendorf-Kalender 2018 wurden Fotos von einigen Hobbyfotografen ausgewählt. Der Kalender im Querformat der Größe A4 kostet 6,50 € und in der Größe A3 kostet 7,50 €. Die Kalender sind natürlich in Folie eingeschweißt. Die ersten Exemplare können zum Erntefest am Stand des Heimatvereins gekauft werden und später auch beim Lichterfest.

 

Ab dem 26.08.2017 kann er bei folgenden Vereinsmitgliedern erworben werden:

 

  • Reinhard Liebholz, Hinter den Höfen 30, Tel.  532751
  • Rüdiger Draßdo, Heißer Kohlhofweg 18, Tel.  544881
  • Gerhard Tietz, Seestraße 26, Tel.  526165
  • Werbeargentur
    Annett Walter, Seestraße 18, Tel.: 6802835

Die Einnahmen kommen dem Ortsteil Güldendorf zu Gute. Wenn Sie den Kalender kennenlernen wollen, klicken Sie bitte hier:

 

Aushang für den Kalender 2018
Aushang17.pdf
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Geschichte

Seitdem der Mensch das Feuermachen beherrschte, wurde er immer wieder von großen Brandkatastrophen heimgesucht. Schon früh versuchte man auch in Tzschetzschnow mit strengen Regelungen im Umgang mit Feuer die Gefahr einzudämmen. So ist bereits 1724 eine Brandordnung urkundlich erwähnt, nach der es untersagt war "mit brennender Pfeife einen Gang über die Gasse zu machen". 


Die Gebäude, die früher zum größten Teil aus Holz und Stroh gebaut wurden, brannten meist ganz nieder, wenn sie erst Feuer gefangen hatten. Daher musste in erster Linie versucht werden Menschen, Möbel, Vieh und Vorräte und natürlich auch die benachbarten Gebäude zu retten. Gelang letzteres -bei schwerem Wind- nicht, so war wie ein Großbrand 1811 zeigte, sehr schnell das ganze Dorf von der Feuerbrunst betroffen. Früher standen auf den Höfen die Wohnhäuser, Scheunen, Ställe und Schuppen nicht so dicht zusammen, was sehr günstig war. Da der Backofen wegen des großen Feuers, das man vor dem Backen entfachen mußte, selbst leicht brennen konnte, baute man ihn wenn es möglich war weit von den anderen Gebäuden entfernt, oft in die äußerste Ecke des Hofraumes. Brannte ein Haus, so halfen zunächst die Nachbarn aber auch alle andern Dorfbewohner. 

 

Es hatte jeder die Pflicht, sich an der Bekämpfung des Feuers zu beteiligen. Ferner gehörten auf jeden Hof eine Feuerleiter, ein Feuerhaken und mindestens ein Feuereimer aus Leder oder "geschmiertem" (geterrtem) Stoff. Der Dorfschulze hatte darüber hinaus laut einer Muster-Dorfordnung, die Friedrich Wilhelm I. 1702 herausbrachte, eine Feuerspritze zu besitzen. Dabei war sicher eine Handspritze gemeint, denn größere Spritzen, die durch mehrere Männer angetrieben werden mussten, gab es erst ca. 100 Jahre später. 1812 wird über den Ankauf einer Feuerwehrspritze berichtet. 1822 verfügte Tzschetzschnow bereits über ein Spritzenhaus. 1922 beantragte die Feuerwehr die Beschaffung von zwei Rauchschutzmasken. 1924 fand in Tzschetzschnow eine Tagung des Kreisfeuerwehrverbandes Lebus statt, auf der besonders die Steigertruppe unter Führung des Brandmeisters Bernhard Mädel Beifall für ein Schauexerzieren bekam. 1932 kaufte die Feuerwehr Tzschetzschnow einen neuen Mannschaftswagen. 1939 erhielt Güldendorf (Tzschetzschnow wurde 1937 umbenannt) ein neugebautes Feuerwehrgerätehaus, es wurde am 11. Juni 1939 übergeben.